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Ursprung
Ca.900 nach Chr. brachten norwegische Einwanderer die ersten Pferde mit auf die Insel. Zuwanderer aus England und Shottland brachten eigene Pferde mit. Aus der Mischung dieser verschiedenen Rassen entstand der Isländer. Aus Furcht vor Seuchen wurde um das Jahr 1200 ein Einfuhrverbot für Pferde verhängt, das 700 Jahre bestand. Unter extrem harten Lebensbedingungen- die eine natürliche Auslese darstellten- entwickelte sich ein zähes, widerstandsfähiges und genügsames Pony. Bis heute wurde kein fremdes Blut eingekreuzt.
Zuchtgebiet(e)
Hauptzuchtgebiet: Island
Allgemeines
Neben Schritt, Trab und Galopp verfügt der Isländer noch über die Gangarten Paß( Trab, bei dem ein gleichseitiges Beinpaar gleichzeitig auffußt) und Tölt ( ein sehr schneller Schritt).
Exterieur
Kräftiges, kompaktes Pony. Es hat einen großen Kopf mit leichter Ramsnase und Geißbart unter dem Kinn; lebhafte Augen ,kleine Ohren und weite Nüstern. Der Hals ist kurz und dick; es folgt eine gut gelagerte, kräftige Schulter; wenig Widerrist; kurzer, starker Rücken mit breiter, kurzer,abfallender Kruppe. Der Schweif ist tief angesetzt und sehr üppig. Der Isländer hat kurze,gesunde Gliedmaßen mit breiten Gelenken und harten Hufen.
Interieur
Der Isländer hat ein vortreffliches Seh und Orientierungsvermögen; ist gutmütig, zäh und widerstandsfähig; sehr genügsam; ruhig und freundlich. Isländer sind Spätentwickler-werden in der Regel erst mit 5 Jahren angeritten.
Zuchtgeschichte

Quelle(n)
Iris Reker , agentur@pferde.biz
Literatur




