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Island
Freizeit und Sport
130-145 cm
alle Fellfarben möglich
Ursprung
Ca.900 nach Chr. brachten norwegische Einwanderer die ersten Pferde mit auf die Insel. Zuwanderer aus England und Shottland brachten eigene Pferde mit. Aus der Mischung dieser verschiedenen Rassen entstand der Isländer. Aus Furcht vor Seuchen wurde um das Jahr 1200 ein Einfuhrverbot für Pferde verhängt, das 700 Jahre bestand. Unter extrem harten Lebensbedingungen- die eine natürliche Auslese darstellten- entwickelte sich ein zähes, widerstandsfähiges und genügsames Pony. Bis heute wurde kein fremdes Blut eingekreuzt.
Zuchtgebiet(e)
Hauptzuchtgebiet: Island
Allgemeines zur Pferderasse
Aufgrund Ihrer 1000-jährigen Reinzucht und den harten Lebensbedingungen ihres Ursprungslandes Island, entwickelte sich ein absolut genügsames, sehr ausdauerndes und freundliches Pferd, welches dazu auch noch mit besonderen Gangarten ausgestattet ist.
Neben Schritt, Trab und Galopp verfügt der Isländer noch über die Gangarten Pass ( eine laterale Gangart. Es handelt sich dabei um einen Zweitakt in vier Phasen. Gleichseitige Beinpaare fußen dabei abwechselnd auf, dazwischen liegt eine Flugphase) und Tölt ( ein Viertakt ohne Schwebephase).
Exterieur
Die heutige Pferdezucht hat es sich zum Ziel gesetzt die rassetypischen Merkmale des Islandpferdes weitestgehend zu erhalten.
Dabei wird großer Wert auf die Reinrassigkeit gelegt. Ein echtes Islandpferd darf nur über reinrassige Vorfahren verfügen, die sich lückenlos bis zum Ursprung in Island zurückverfolgen lassen. Nachkommen mit eingekreuzten anderen Pferden werden nicht anerkannt und werden auch nicht als Islandpferd eingetragen.
Man wünscht sich Islandpferde mit einem eher eleganten Körperbau, wobei das Hauptaugenmerk auf Stärke, Beweglichkeit und auf einer guten Bemuskelung liegt. Das Exterieur soll eine optimale Gangveranlagung und eine natürliche, gute Kopf-Halshaltung ermöglichen, sowie den allgemein anerkannten Schönheitsidealen entsprechen.
Kopf
Sehr feiner Kopf. Ohren dünnwandig (dünnhäutig) und fein geschnitten, angemessen geschlossen und gut angesetzt. Großes, offenes und aufmerksames Auge mit Augenumrandung. Dünne, feinbehaarte Haut. Ganaschen dünn und angemessen schmal, mit genügend breitem Kehlgang (gute Ganaschenfreiheit). Gerades Nasenbein, weite Nüstern.
Hals, Widerrist und Schultern
Langer, hoch aufgerichteter, sehr schlanker Hals,
ausgezeichnete Beugung des Genicks (außergewöhnlich gute Nackenwölbung), Hals deutlich vom Körper abgesetzt, hoher, gut ausgeprägter und geformter Widerrist, Schulter schräg.
Rückenlinie und Kruppe
Außerordentlich gute Rücken-/Oberlinie. Der Rücken ist federnd und geschmeidig (elastisch), angemessen lang und breit und gut bemuskelt. Flexible Rückenlinie bis hin zur Hinterhand. Lange, angemessen abfallende Kruppe, die gleichmäßig und gut bemuskelt ist. Lange, gut bemuskelte Oberschenkel. Sehr gut angesetzter Schweif.
Proportionen
Großartiges Gesamtbild. Die Beine lang; gleichmäßige Rippenwölbung - langer, leichter Rumpf. Der höchste
Punkt am Widerrist soll etwas höher sein als der höchste Punkt der Kruppe.
Gliedmaßen (Qualität)
Trockene, sehr kräftige Sehnen, sehr deutlich vom Röhrbein abgesetzt; solide (stabile) Gelenke, gut geformte Fesseln, sehr korrekte Stellung.
Gliedmaßen (Gelenke und Stellung der Gliedmassen)
Die Vorderbeine sind absolut gerade, die Hinterbeine können leicht nach außen gestellt sein (geringfügige Kuhessigkeit kann toleriert werden). Angemessener (genügender) Abstand zwischen den Vorderbeinen und Hinterbeinen.
Hufe Tiefe Hufe mit sehr guter Sohlenwölbung. Sehr gute Form, insgesamt sehr gelichmäßiger, sehr gute (kräftige) Hornqualität, einfarbig und bevorzugt von dunkler Farbe. Sehr gut ausgebildeter Strahl und kräftige Trachten.
Mähne und Schweif
Außerordentlich lange und dichte Mähne und Schweif, viel Schopf.
Interieur
Der Isländer hat ein vortreffliches Seh und Orientierungsvermögen; ist gutmütig, zäh und widerstandsfähig; sehr genügsam; ruhig und freundlich. Isländer sind Spätentwickler und werden daher in der Regel erst mit 5 Jahren angeritten.
Zuchtgeschichte

Quelle(n)
Iris Reker , agentur@pferde.biz
Wo kann ich Pferde dieser Rasse reiten?
Reiterreisen zur Rasse bei Pferd & Reiter
Literatur